Meine Erfahrungen mit einer Tageslichtlampe

Feb 02, 2016  


Vor etwa einem Jahr habe ich mir eine Tageslichtlampe zugelegt. Ich musste was gegen meine Schwermut tun, die sich in bleierner Müdigkeit und Schwäche ausdrückte.
Ich hatte nämlich bemerkt, dass, wenn ich mal das Haus verließ (was nicht sehr oft vorkommt), es mir nach relativ kurzer Zeit besser ging. Ich recherchierte im Internet, ob das was mit dem Tageslicht zu tun haben könnte und wurde tatsächlich fündig. Die Sonne konnte wirklich wacher machen, weil sie sich für die Melatonin-Steuerung im Körper mitverantwortlich zeigt.



Wie eine Tageslichtlampe wirkt


Eine Tageslichtlampe hat ein ähnliches Farbspektrum, wie die Sonne, also wie natürliches Licht. Man merkt es sofort, denn es ist viel "weißer", als das Licht einer normalen Glühbirne. Auch wenn es etwas kälter wirkt, als das Licht einer herkömmlichen Glühlampe, empfinde ich es nicht als unangenehm.
Auf jeden Fall soll dieses Licht der Tageslichtlampe einem Lichtmangel im menschlichen Körper entgegenwirken und so den Hormonhaushalt im Gleichgewicht halten. Ist dieser gestört, kann sich das in Beschwerden, wie Müdigkeit, Schwäche und auch Winterdepressionen äußern.


Wie ich meine Tageslichtlampe verwende


Da ich den ganzen Tag am Computer sitze, habe ich mir eine Tageslicht-Stehlampe gekauft, welche ich neben mir am Schreibtisch stehen habe. Es gibt aber auch kleinere Schreibtischlampen, die man auf den Schreibtisch stellen kann. Meine Frau hat so eine, die ich ihr mal geschenkt habe. Ihre Schreibtischlampe war kaputt gegangen und sie verwendete dann ersatzweise meine Tageslicht-Stehlampe. Als sie diese dann gar nicht mehr hergeben wollte, kaufte ich ihr die Schreibtisch-Tageslichtlampe, um meine eigene Lampe wiederzubekommen.
Jedenfalls mache ich meine Tageslichtlampe dann immer an, wenn es mir im Büro zu dunkel wird. Schon beim Einschalten spürt man, wie man wacher wird. Tatsächlich merke ich, dass das Vollspektrumlicht ähnlich wirkt, wie wenn ich das Haus verlasse und in die Sonne gehe. Ich fühle mich frischer und kann mich besser und länger auf die Arbeit konzentrieren.
Zuerst dachte ich, ich bilde mir das nur ein, weil es meiner Erwartungshaltung entsprach. Aber nein, ich tanke mit dieser Lampe tatsächlich regelrecht Energie.


Ein paar Einzelheiten über meine Tageslichtlampe


Meine Tageslichtlampe verbraucht 24 Watt und erzeugt 1715 Lumen. Sie ist damit recht sparsam für dieses relativ helle Licht. Es gibt aber auch stärkere Lampen. Das ist aber Geschmackssache und liegt in eigenem Ermessen, was einem besser liegt.

Bei meiner Tageslicht-Stehlampe kann man den Leuchtwinkel stufenlos verstellen. Das ist recht praktisch, wenn man schnell mal in eine andere Richtung leuchten will. Ich verwende die Lampe sogar manchmal zum Fotografieren, da das Licht so schön weiß ist und gerade beim Fotografieren bietet es sich ja geradezu an, dass man den Neigungswinkel verstellen kann.


Fazit


Für mich war der Kauf der Tageslichtlampe eine gute Investition. Manchmal denke ich, dass eine noch hellere Lampe für mich noch besser wäre. Aber diese Lampe ist auch schon sehr gut. Gerade im Herbst und Winter, wenn es tagsüber nicht viel Licht gibt, ist diese Lampe mein Lichtenergiespender. Wer unter gleichen Symptomen wie ich leidet, dem kann ich so eine Tageslichtlampe wärmstens empfehlen.
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